|
Chronik (wird noch erarbeitet ...)
Das Kreuz auf
der Emmert Die Schützenbruderschaft St. Matthias Fretter feiert im Jahr 2010 ihr 150-jähriges Jubiläum. ® Programm Teil1 und Programm Teil2
Oberhalb von Fretter auf der Emmert errichtete die Schützenbruderschaft Sankt Matthias im Jahre 1989 ein 18 m hohes Kreuz, welches aus jeweils 3 hölzernen Längst- und Querstangen gefertigt wurde. Der schon von weither gut sichtbare Platz wurde bewusst gewählt, da hier in der Vergangenheit bereits Kreuze standen, die für die Fretteraner von Bedeutung waren. Im Jahre 1939 wurde an dieser Stelle erstmals ein Kreuz in Privatinitiative errichtet. In der Zeit des Zweiten Weltkrieges wurde es dann von Nazi-Anhängern zerstört. Noch während des Krieges wurde das Kreuz zweimal wieder aufgebaut; doch eben zweimal auch wieder von den Nazis niedergeworfen. In den ersten Nachkriegsjahren sollte nun ein neues Holzkreuz als Glaubenszeichen an selber Stelle entstehen. In den Folgejahren verfaulte die Querstange jedoch ziemlich schnell, und Mitte der achtziger Jahre war vom Kreuz kaum noch etwas zu erkennen. Die Schützenbruderschaft entschloss sich nun, das Grundstück auf der Emmert zu erwerben, um zum 125-jährigen Bestehen des Schützenvereins ein neues großes Kreuz zu errichten. Im Jahr 1989 (am 30.07.) wurde das Kreuz dann mit der Teilnahme der gesamten Schützenbruderschaft am Schützenfestsonntag feierlich gesegnet. 1995 versuchte man, das Kreuz in Brand zu stecken und damit zu zerstören, was jedoch verhindern werden konnte. Von diesem Ereignis zeugen heute noch deutliche Brandspuren an einem der Längsbalken. Vom Künstler Benno Heimes aus Deutmecke wurde folgendes Schriftstück angefertigt, welches als „Zeitzeuge“ mit in das Fundament eingebracht wurde:
|